Beste Chili-Sauce der Welt kommt aus Österreich

„Hot Pepper Awards“ in New York: Hunderte Teilnehmer aus 30 Ländern und ein Österreicher an der Spitze – die Chili-Sauce des in Graz lebenden Kärntners Thomas Hlatky wurde zur besten der Welt gekürt.

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Es ist ein Geheimrezept aus mehr als 15 Zutaten, das die Jury bei den 13. „Hot Pepper Awards“ in New York restlos begeisterte: Mit „Tommy’s Hot Sauce Original“ holte sich der 28 Jahre junge Thomas Hlatky neben dem Sieg in der Kategorie „Caribbean“ auch noch Platz drei in der Kategorie „Wing“. Die beste Chili-Sauce der Welt kommt damit aus Österreich.

„Pure Früchte, kein Konzentrat, kein Zuckerzusatz und keine künstlichen Konservierungsstoffe“, beschreibt Hlatky seine Gourmetsauce. Für die Schärfe sorgen Chilis und Ingwer, dazu kommen unter anderem Ananas, Mango und Orangen ebenso wie Tomaten sowie ein sehr hochwertiger und fruchtbetonter Bio-Essig. Eine Komposition, die längst Abnehmer in aller Welt findet: Der Export geht von Frankreich, Finnland und England bis nach Slowenien und Italien. In Österreich ist „Tommy’s Hot Sauce Original“ inzwischen in mehr als 70 Feinkostläden und Gastronomiebetrieben gelistet. Europas größter Onlineshop für hochwertige internationale Fleisch- und Deluxeprodukte, „Kreutzers“, führt Hlatkys Weltmeister-Sauce ebenso wie der französische Delikatessen-Händler „L’épicier Fou“ und zahlreiche Foodblogger wie etwa „Motioncooking“ mit knapp 20.000 Abonnenten.

Ein rasanter Erfolg für das noch junge Unternehmen „Tommy’s Hot Stuff“: Erst Mitte 2016 startete Hlatky mit der professionellen Produktion seiner scharfen Gourmetsauce. Im Vorjahr folgten die ersten Auszeichnungen mit zwei dritten Plätzen bei den „Hot Pepper Awards 2019“ sowie Platz zwei bei den „International Flavor Awards“ in Wisconsin. Dass es nun der „Weltmeistertitel“ wurde, führt Hlatky auf zwei Faktoren zurück: „Zum einen habe ich die Rezeptur leicht verfeinert und zum anderen werden die Chilis seit 2019 regional angebaut.“ Dazu arbeitet er saisonal mit zwei Gärtnereien zusammen – in Kärnten mit „Blumen Steiner“ in Bleiburg sowie im Burgenland mit dem Biogemüse-Pionier Hautzinger in St. Andrä am Zicksee. „Man kann also sagen, dass die Qualität der Sauce damit noch einmal höher geworden ist“, so Hlatky.

Produziert wird „Tommy’s Hot Sauce Original“ übrigens in einer kleinen Manufaktur in Klagenfurt und nach wie vor von ihrem „Erfinder“ persönlich. Bis zu 2000 der 100-Milliliter-Fläschchen gehen von hier aus monatlich zu Fans aus aller Welt – das entspricht einem Zuwachs von knapp 400 Prozent innerhalb eines Jahres. „Natürlich ist es das Ziel zu wachsen“, sagt Hlatky. „Mit dem Qualitätsanspruch, den ich habe, wird diese Sauce aber immer ein Nischenprodukt für Feinschmecker bleiben. Absolute Qualität in Handarbeit und Masse schließen sich einfach aus. Da bleibe ich meinen Grundsätzen treu.“

Seine Liebe für Schärfe entdeckte der studierte Erziehungswissenschaftler übrigens schon als Bub. „Ein Freund meines Vaters ist Engländer mit indischen Wurzeln. Als er das erste Mal bei uns zuhause aufgekocht hat, mit den ganzen Gewürzen aus Indien und dieser außergewöhnlichen Schärfe, hat sich für mich eine neue Welt aufgetan. Seit damals bin ich der Schärfe verfallen und habe inzwischen aus dem Hobby einen Beruf gemacht“, so Hlatky.

Eine Leidenschaft, die übrigens nicht sein einziges Standbein ist. Seit Jahren zählt Hlatky mit seiner Band „A Guy Named Lou“ zu den bekanntesten Punkrock-Musikern des Landes. Zudem spielt er auch in Bands wie den „Deadends“ sowie der neu formierten Gruppe „Majestät“. Am Schlagzeug sitzt der Autodidakt zwischendurch auch immer wieder bei den Chartstürmern von „TURBOBIER“, den „Amadeus Music Awards“-Gewinnern 2016, mit denen er auch auf Japan-Tournee ging. „Durch die Musikszene hat sich für mich auch eine ganz eigene Marketing-Schiene eröffnet“, sagt Hlatky.

So wurden im Zuge der Präsentation von neuen Platten für befreundete Bands gleichnamige Chili-Saucen produziert – für die Punkrocker „Astpai“ etwa zum neuen Album „True Capacity“ die „True Capacity – Hot Sauce“ und für die Thrashmetalband „Insanity Alert“ zum Album „666 Pack“ die „666 Sauce“. 2019 kamen zudem beim „Fuzzstock Festival“ am Klippitztörl Stars wie „Der Nino aus Wien“ oder auch „Voodoo Jürgens“ in den Genuss der von Hlatky eigens für das Festival kreierten „Schoafes Murmale“-Sauce. Hlatky: „Coole Musik und scharfe Saucen – das passt einfach zusammen.

www.tommyshotstuff.com

 

Thomas Hlatky: Multitalent mit Hang zur Schärfe

Er ist studierter Erziehungswissenschaftler, als Autodidakt am Schlagzeug zählt er zu einem der bekanntesten Punkrock-Musikern des Landes und neuerdings gilt er zudem als einer der besten Chili-Saucen-Produzenten der Welt: der in Klagenfurt aufgewachsene und in Graz lebende Thomas Hlatky (28). Bei den diesjährigen „Hot Pepper Awards“ in New York, einem der renommiertesten Bewerbe der Branche, wurde die von Hlatky produzierte Gourmetsauce „Tommy’s Hot Sauce Original“ zur besten der Welt gekürt. Ein rasanter Erfolg für sein Unternehmen „Tommy’s Hot Stuff“, das Hlatky erst im Mai 2016 gegründet hat.

Mit scharfen Saucen beschäftigt er sich bereits seit dem Kindesalter. Hlatky: „Ein Freund meines Vaters ist Engländer mit indischen Wurzeln. Immer wenn er zu Besuch bei uns war, hat er indisch gekocht. Die ganzen exotischen Gewürze, die wunderbare Schärfe – das alles hat mir eine neue Welt eröffnet.“ Monatelang hat Hlatky an der Rezeptur für seine Gourmetsauce getüftelt, die Zusammensetzung der mehr als 15 Zutaten ist ein Betriebsgeheimnis. Hergestellt wird „Tommy’s Hot Sauce Original“ in Klagenfurt. Saisonal werden die Chilis mit Gärtnereien in Kärnten und im Burgenland angebaut.

Auch wenn Hlatky heute mehr als 70 Feinkostläden und Gastronomiebetriebe in ganz Österreich beliefert und mit „Tommy’s Hot Sauce Original“ bei renommierten internationalen Delikatessen-Händlern gelistet ist – angefangen hat alles im Kleinen. „Am Vormittag war ich auf der Uni, am Nachmittag bin ich zu ausgewählten Lokalen gegangen und habe die Chili-Sauce persönlich präsentiert“, erinnert sich Hlatky. Er und sein Produkt wussten zu überzeugen: Beinahe jeder, der die scharfe Sauce verkosten durfte, wurde zum Kunden und fast alle sind es heute noch.

Für den professionellen Auftritt von „Tommy’s Hot Stuff“ sorgt ein eingeschworenes Team. Und zwar die Fotografen Susanne Hassler und Bernhard Schindler sowie die Designer und Grafiker Patrick Losbichler und Alex Hitthaler. Inzwischen sind es bis zu 2000 Fläschchen mit einem Inhalt von exakt 100 Milliliter, die Hlatky jedes Monat frisch produziert und vertreibt.

Noch bleibt neben der Saucen-Produktion auch genügend Zeit für das zweite Standbein des Multitalents – und das ist die Musik. Der heimischen und internationalen Punkrock-Szene ist Thomas Hlatky vor allem als Schlagzeuger ein Begriff. Mit seiner eigenen Band „A Guy Named Lou“ spielt er laufend Konzerte im In- und Ausland, zudem steht er auch immer wieder als Mitglied der „Amadeus Music Awards“-Gewinner und Chartstürmer von „TURBOBIER“ auf der Bühne, mit denen er bereits auf Tour durch Japan ging. Zudem spielt er auch in Bands wie den „Deadends“ sowie der neu formierten Gruppe „Majestät“.

Aus diesem Grund produziert Hlatky für die Punkrock-Szene immer wieder eigene Chili-Saucen. So lässt Veranstalter Stefan Beham für das internationale Punkrock-Fest „SBÄM“ in Wels mit der „SBÄM Bone Burner Hot Sauce“ jedes Jahr eine eigene Festival-Sauce von Hlatky herstellen. Für befreundete Bands werden bei Platten-Präsentationen zudem gleichnamige Chili-Saucen aufgelegt – für die Punkrocker „Astpai“ etwa zum neuen Album „True Capacity“ die „True Capacity – Hot Sauce“ und für die Thrashmetalband „Insanity Alert“ zum Album „666 Pack“ die „666 Hot Sauce.“ 2019 kamen zudem beim „Fuzzstock Festival“ am Klippitztörl Stars wie „Der Nino aus Wien“ oder auch „Voodoo Jürgens“ in den Genuss der von Hlatky eigens für das Festival kreierten „Schoafes Murmale“-Sauce.

Mit seiner Ausbildung (Bachelor in Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Master in Erwachsenen- und Weiterbildung) könnte der 28-Jährige vor allem im sozialen Bereich Fuß fassen, wo er auch während seines Studiums bereits gearbeitet hat. Doch das Multitalent hat schon wieder ganz neue Ideen: „Derzeit vertiefe ich mich in die Musik und die drei Bands, in denen ich spiele, und natürlich steht auch der Ausbau des Unternehmens ganz oben auf der Liste.“ So oder so: eine scharfe Karriere.

 

Bezugsquellen

Klagenfurt:
Sussitz (Klagenfurt und Wien), Frankie’s, Timeout, Italian Food Company, Bierhaus zum Augustin, Augustin in den City Arkaden, Domgassner, Gasthaus im Landhaushof, La Pasta, Gelateria Tutti Frutti (macht ab und an Eiscreme mit der Chilisauce), Uniwirt, Cafe Bistro Domino, Das Wohnzimmer, Virunum, Echt.im.Biss (Schulkantine des Bachmanngymnasiums Klagenfurt), Hafenstadt, Feinspitz Genussladen Josef Eigensperger, The Modern Mexican, Cafe Martin’s, La Bottega, Deins & Meins
Villach:
Burger Boutique, Deins & Meins
Friesach:
Leitgebs Nudelspezialitäten
Bleiburg:
Gärtnerei Blumen Steiner
Klopeiner See:
Cafe Piazza
Velden:
Beachhouse Velden, Aqua Velden
Sankt Jakob im Rosental:
Francobollo
Althofen:
BlumenGenuss Hasshold

Graz:
Das Gramm, Das Dekagramm, Sandwichclub im Mild, The Hungry Heart, Thirsty Heart, Kirby’s Burgers, SO/SO, Graz Tourismus Information – Shopbereich, Confiserie Eckhards, Bar 28, Brau 32, The Office Pub, Die Eisperle (macht ab und an Eiscreme mit der Chilisauce), Kunsthauscafé, Freiblick, Running Horse, La Meskla, Tropicante, Shake Shaka, Reformhaus & Gewürzstube Brantner, Ritterwirt, Geidorfstandl, Das Mundwerk

Wien:
Sussitz, The Nice Guys, Feinstes Österreich am Naschmarkt, Der Greißler, Arena Wien

Attnang- Puchheim:
RAWS Diner

Salzburg:
Favorite Kamer, Damn Plastic, Speiereckhütte (Skihütte am Speiereck)

Innsbruck:
Green Flamingo

Satteins (Vorarlberg):
Plastikfreier

s’Fachl in…
… Graz, Salzburg, Wien, Linz, Innsbruck (s’Kastl)

Online:
www.tommyshotstuff.com
www.sussitz.eu
www.fachl.at
www.porcella.at
www.kreutzers.eu
www.epicierfou.fr

 

 

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Michael Pech

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