Urban-Farming Boom in Graz: MORGENTAUGÄRTEN verdoppeln die Anbaufläche

Immer mehr Hobbygärtner in Graz: Aufgrund des großen Andrangs verdoppeln die MORGENTAUGÄRTEN die Anzahl ihrer Selbsterntegärten auf 236 Parzellen. Bereits dritter Standort eröffnet in Mariatrost. Anpflanzstart ist der 4. April. Noch gibt es freie Parzellen.

Es ist ein erfreulicher Trend, der Graz zum Erblühen bringt: Immer mehr Hobby-Biogärtnerinnen und -gärtner wollen mitten in der Stadt ihr eigenes Gemüse ansetzen und ernten. Möglich macht das die Initiative des Bio-Pioniers Christian Stadler, der mit seinen MORGENTAUGÄRTEN in Graz einen Urban-Farming Boom ausgelöst hat. Seit dem Jahr 2018 bietet der oberösterreichische Biobauer seine Idee der Selbsterntegärten in Graz an – in diesem Jahr wurden die Gartenflächen aufgrund des großen Andrangs nun mehr als verdoppelt.

Neu ist der Standort in Mariatrost/Tannhofweg mit 90 Parzellen. Somit bieten die MORGENTAUGÄRTEN mit den bereits bestehenden Standorten in Straßgang (74 Parzellen) und Andritz (hier wurde die Kapazität von 47 Parzellen auf 72 erweitert) insgesamt um die 236 Selbsterntegärten in Graz an.

Vor dem offiziellen Anpflanzstart am 4. April sind für alle Standorte noch freie Parzellen verfügbar. Für Interessierte finden zwei Informationsveranstaltungen statt. Und zwar am Samstag, dem 7. März im Seminarhotel Stoiser (19 Uhr, Mariatrosterstraße 174, 8044 Graz) sowie am Mittwoch, dem 11. März im Steiermarkhof (19 Uhr, Ekkehard-Hauer-Straße 33, 8052 Graz). Regionaler Kooperationspartner und Projektleiter ist der als Gredlbauer bekannte Grazer Biolandwirt Ferdinand Köberl.

Wie bereits im Vorjahr gibt es für finanziell schwächer gestellte Menschen in Graz sowie für psychosoziale Organisationen wieder die Möglichkeit maximal 15 karitative Parzellen kostenlos anzumieten. Anmelden dafür kann man sich schon jetzt unter der Mailadresse gaerten@morgentau.at. „Neben der Ernte von wertvollen Lebensmitteln sorgen unsere Gärten für einen medizinisch nachgewiesenen Effekt auf Körper und Psyche. Profitieren davon sollen auch jene, die es nicht so leicht im Leben haben“, sagt Stadler. Finanziert werden die karitativen Selbsterntegärten über einen Charity-Lunch mit einem bekannten Haubenkoch, dessen Name zum Start in die Anpflanzsaison präsentiert wird.

Neu in diesem Jahr: Bestehende Kunden sowie bereits erfahrene Hobbygärtner können zusätzlich zu ihren Parzellen mit sogenannten Freiflächen die Vielfalt an Gemüse, Kräutern und Raritäten erhöhen. Zusammengearbeitet wird dabei mit der Bio-Landwirtschaft Jaklhof aus Kainbach bei Graz, die an den Anpflanztagen ihr erweitertes Sortiment direkt an den Standorten der Grazer MORGENTAUGÄRTEN anbieten wird.

Mit seiner in Oberösterreich ansässigen MORGENTAU Biogemüse GmbH ist Stadler übriges Österreichs größter Erzeuger, Verpacker und Vermarkter von Biogemüse. Die Produktionsmenge liegt jährlich um die 7500 Tonnen Biogemüse. Die MORGENTAUGÄRTEN sind für Stadler ein Herzensprojekt, das er 2015 startete, um Städtern ohne Grundbesitz die Möglichkeit zum eigenen biologischen Gärtnern zu ermöglichen. Eine Erfolgsgeschichte: Inzwischen gibt es österreichweit an die 900 Parzellen der MORGENTAUGÄRTEN auf einer Gesamtfläche von 9 Hektar. „Die Zeit, die die Menschen in ihren Selbsterntegärten verbringen, ist pure Lebensqualität. Ein Mehrwert, der ebenso viel, wenn nicht sogar mehr wiegt als die Menge der Ernte“, sagt Stadler.

Eine Kundenzufriedenheit, die auch offiziell belegt ist. In einer Studie der Johannes Kepler Universität in Linz wurde das Gemeinschaftsgärtnern wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse 2016 präsentiert: Neben der hohen Zufriedenheit der Kunden mit der Betreuung ist auch die Qualität des Biogemüses bestätigt sowie der hohe Ernteerfolg. Selten ist das Gärtnern für die MORGENTAUGÄRTEN-Kunden übrigens ein Einzelerlebnis. Mit Familie und Freunden kommen pro Parzelle im Durchschnitt 2,2 Gärtner.

Infoveranstaltungen am 7. und 11. März
Bevor die neue Gartensaison in Graz mit dem offiziellen Anpflanztag am 4. April startet, gibt es für Interessierte zwei Informationsveranstaltungen. Und zwar am Samstag, dem 7. März im Seminarhotel Stoiser (19 Uhr, Mariatrosterstraße 174, 8044 Graz) sowie am Mittwoch, dem 11. März im Steiermarkhof (19 Uhr, Ekkehard-Hauer-Straße 33, 8052 Graz).

Die MORGENTAUGÄRTEN in Graz

  • Mariatrost – Tannhofweg – erreichbar mit der Straßenbahnlinie 1 stadtauswärts Richtung Mariatrost. An der Haltstelle „Tannhof“ aussteigen und den Tannhofweg Richtung DSG Mariatrost hinuntergehen. Nach ca. 150 m befindet sich rechts der Bio-Garten.
  • Straßgang – Martinhofstraße/Weiberfeldweg – erreichbar mit der Buslinie 32 stadtauswärts Richtung Seiersberg. An der Haltestelle „Bad Straßgang“ aussteigen und die Hans-Hegenbarth-Allee hinuntergehen, an deren Ende rechts halten. Nach etwa 200 Metern befindet sich rechts der Bio-Garten.
  • Andritz – St. Veiterstraße – erreichbar mit der Buslinie 45. an der Haltestelle „St. Veit Kirchenwirt“ aussteigen und die Sankt Veiter Straße Richtung Volksschule hinuntergehen. Nach 200 Metern befindet sich links der Bio-Garten.

Preise pro Jahr:

  • 20 Quadratmeter 157 Euro, Premium 207 Euro
  • 40 Quadratmeter 257 Euro, Premium 337 Euro
  • 60 Quadratmeter 347 Euro, Premium 457 Euro

Kontakt:
Winkling 2 4492 Hofkirchen
Tel.: +437225/7380-61
www.morgentaugaerten.at


Christian Stadler: Österreichs Biopionier der ersten Stunde

Der erfolgreiche Agrarunternehmer Stadler mit oberösterreichischen Wurzeln ist Biopionier der ersten Stunde, hat bereits 1986 auf Biolandwirtschaft umgestellt und ist Gründer der ersten heimischen Biolebensmittelmarke „MORGENTAU“, unter der sein erfolgreiches Unternehmen MORGENTAU Biogemüse GmbH bis heute firmiert. Mit seiner MORGENTAU Biogemüse GmbH ist Stadler Österreichs größter Erzeuger, Verpacker und Vermarkter von Biogemüse und beliefert den österreichischen und deutschen Lebensmittelhandel wie z.B. SPAR, BILLA, MERKUR, MPREIS, denn’s, EDEKA. Zuletzt erwirtschaftete das erfolgreiche Unternehmen, das in der Branche für höchste Bioqualität- und Kompetenz seit über 30 Jahren steht, mit 60 Mitarbeitern einen Umsatz von 13 Millionen Euro. Die Produktionsmenge lag bei 7500 Tonnen.

Die im Jahr 2015 initiierte Idee der MORGENTAUGÄRTEN stellen eine sehr ursprüngliche Form des Gärtnerns auf Ackerland dar. Da die Parzellen auf landwirtschaftlichen Flächen liegen, dürfen darauf keine festen Bauten oder Einrichtungen für Freizeitaufenthalte stehen. Die Bewirtschaftung erfolgt nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft. Chemisch-synthetische Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel dürfen ebenso wie konventionelle Jungpflanzen, Erde und Saatgut nicht eingesetzt werden. „Wir stellen ausschließlich hochwertige Biogemüsekulturen zur Verfügung“, so Stadler.

„Wir parzellieren die ‚Felder’ in sogenannte Selbsterntegärten zu 20, 40 und 60 Quadratmeter, bereiten die Böden professionell auf, bepflanzen mit hochwertigen Biogemüse-Pflanzen und stellen unser Know-how sowie eine Grundausstattung wie zum Beispiel Werkzeuge und Gießkanne sowie auch Gießwasser bereit“, sagt Stadler. Die Gartensaison dauert von April bis November. Der geschätzte Pflege-Aufwand für die urbanen Hobbygärtner liegt bei unter einer Stunden pro Woche. Besonders an den „Pflanztagen“ werden die Hobbygärtner tatkräftig unterstützt, neben den aktuellen Info-Veranstaltungen gibt es ein Gartentelefon und regelmäßige Newsletter mit Tipps und Tricks von den MORGENTAU-Experten.

www.morgentaugaerten.at


 

 

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Michael Pech

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