MORGENTAUGÄRTEN lösen Urban-Farming Boom in Graz aus

Geringer Aufwand, große Ernte: Mehr als 200 Hobby-Biogärtner als Rekord für die neuen MORGENTAUGÄRTEN in Graz. Anpflanzstart ist der 30. März. Noch gibt es freie Parzellen.

Rechtzeitig vor dem Start in die neue Gartensaison kann Biopionier Christian Stadler für Graz einen Rekord vermelden: 2019 werden es bereits mehr als 200 Hobby-Biogärtnerinnen und -gärtner sein, die mitten in der Stadt ihr eigenes Gemüse ansetzen und ernten werden. MORGENTAUGÄRTEN nennt sich das innovative urbane Farming-Projekt, das der Oberösterreicher Stadler 2018 erstmals auch in Graz zum Erblühen gebracht hat und damit einen Boom auslöste: „Wir wollen den Menschen in der Stadt das Gefühl von Natur zurückgeben und haben in Graz damit einen Nerv getroffen. Die Nachfrage war von Beginn an hoch, wir sind bereits auf der Suche nach neuen Standorten“, so Stadler. Bis 2020 soll sich das Angebot verdoppeln. Vor dem offiziellen Anpflanzstart am 30. März sind für die Standorte in Straßgang und Andritz noch freie Parzellen verfügbar. Regionaler Kooperationspartner und Projektleiter ist der als Gredlbauer bekannte Grazer Biolandwirt Ferdinand Köberl.

Das Konzept der MORGENTAUGÄRTEN ist einfach erklärt: Die Parzellen haben eine Mindestgröße von 20 Quadratmeter. Samen, Pflanzen, Gießwasser und Gartengeräte werden zur Verfügung gestellt, der Aufwand für das Garteln selbst hält sich mit etwa einer halben Stunde pro Woche gering, der Erfolg mit einer Ernte von bis zu 100 Kilogramm Gemüse über die gesamte Saison ist dafür hoch. Um die 20 unterschiedlichen Gemüsesorten können angesetzt werden. „Wenn unsere Kunden ihr erstes eigenes Gemüse ernten, sind das Glücksmomente, die sie nie vergessen. Unser Konzept ist so angelegt, dass auch unerfahrene Gärtner eine volle Ernte einfahren können“, so Stadler, der als einer der erfahrensten und erfolgreichsten Bio-Bauern Österreichs gilt.

Mit seiner in Oberösterreich ansässigen MORGENTAU Biogemüse GmbH ist Stadler zudem Österreichs größter Erzeuger, Verpacker und Vermarkter von Biogemüse. Die Produktionsmenge liegt jährlich um die 5000 Tonnen Biogemüse. Die MORGENTAUGÄRTEN sind für Stadler ein Herzensprojekt, das er 2015 startete, um Städtern ohne Grundbesitz die Möglichkeit zum eigenen biologischen Gärtnern zu ermöglichen. Eine Erfolgsgeschichte: Inzwischen gibt es österreichweit an die 800 Parzellen der MORGENTAUGÄRTEN auf einer Gesamtfläche von 9 Hektar. „Die Zeit, die die Menschen in ihren Selbsterntegärten verbringen, ist pure Lebensqualität. Ein Mehrwert, der ebenso viel, wenn nicht sogar mehr wiegt als die Menge der Ernte“, sagt Stadler.

Eine Kundenzufriedenheit, die auch offiziell belegt ist. In einer Studie der Johannes Kepler Universität in Linz wurde das Gemeinschaftsgärtnern wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse 2016 präsentiert: Neben der hohen Zufriedenheit der Kunden mit der Betreuung ist auch die Qualität des Biogemüses bestätigt sowie der hohe Ernteerfolg. Selten ist das Gärtnern für die MORGENTAUGÄRTEN-Kunden übrigens ein Einzelerlebnis. Mit Familie und Freunden kommen pro Parzelle im Durchschnitt 2,2 Gärtner.

Infoveranstaltungen am 7. und 22. März
Bevor die neue Gartensaison in Graz mit dem offiziellen Anpflanztag am 30. März startet, gibt es für Interessierte zwei Informationsveranstaltungen. Und zwar am 7. März im Steiermarkhof (Ekkehard-Hauer-Straße 33, 8052 Graz) sowie am 22. März in der HLA Eggenberg (Georgigasse 84, 8020 Graz). Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Die MORGENTAUGÄRTEN in Graz

  • Straßgang – Martinhofstraße/Weiberfeldweg – erreichbar mit der Buslinie 32 stadtauswärts Richtung Seiersberg. An der Haltestelle „Bad Straßgang“ aussteigen und die Hans-Hegenbarth-Alle hinutergehen. An deren Ende rechts halten. Nach ca. 200m befindet sich rechts der Morgentaugarten.
  • Andritz – St. Veiterstraße – erreichbar mit der Buslinie 45. An der Haltestelle „St. Veit Kirchenwirt“ aussteigen und die Sankt Veiter Straße Richtung Volksschule hinutergehen. Nach 200m befindet sich links der Morgentaugarten.

Preise pro Jahr:

  • 20 Quadratmeter 157 Euro, Premium 207 Euro
  • 40 Quadratmeter 257 Euro, Premium 337 Euro
  • 60 Quadratmeter 347 Euro, Premium 457 Euro

Kontakt:
Winkling 2 4492 Hofkirchen
Tel.: +437225/7380-61
www.morgentaugaerten.at


Christian Stadler: Österreichs Biopionier der ersten Stunde

Der erfolgreiche Agrarunternehmer Stadler mit oberösterreichischen Wurzeln ist Biopionier der ersten Stunde, hat bereits 1986 auf Biolandwirtschaft umgestellt und ist Gründer der ersten heimischen Biolebensmittelmarke „MORGENTAU“, unter der sein erfolgreiches Unternehmen MORGENTAU Biogemüse GmbH bis heute firmiert. Mit seiner MORGENTAU Biogemüse GmbH ist Stadler Österreichs größter Erzeuger, Verpacker und Vermarkter von Biogemüse und beliefert den österreichischen und deutschen Lebensmittelhandel wie z.B. SPAR, BILLA, MERKUR, MPREIS, denn’s, EDEKA. 2017 erwirtschaftete das erfolgreiche Unternehmen, das in der Branche für höchste Bioqualität- und Kompetenz seit über 30 Jahren steht, mit 60 Mitarbeitern einen Umsatz von EUR 8,6 Mio. Die Produktionsmenge lag bei 5000 Tonnen.

Die im Jahr 2015 initiierte Idee der MORGENTAUGÄRTEN stellen eine sehr ursprüngliche Form des Gärtnerns auf Ackerland dar. Da die Parzellen auf landwirtschaftlichen Flächen liegen, dürfen darauf keine festen Bauten oder Einrichtungen für Freizeitaufenthalte stehen. Die Bewirtschaftung erfolgt nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft. Chemisch-synthetische Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel dürfen ebenso wie konventionelle Jungpflanzen, Erde und Saatgut nicht eingesetzt werden. „Wir stellen ausschließlich hochwertige Biogemüsekulturen zur Verfügung“, so Stadler.

„Wir parzellieren die ‚Felder’ in sogenannte Selbsterntegärten zu 20, 40 und 60 Quadratmeter, bereiten die Böden professionell auf, bepflanzen mit hochwertigen Biogemüse-Pflanzen und stellen unser Know-how sowie eine Grundausstattung wie zum Beispiel Werkzeuge und Gießkanne sowie auch Gießwasser bereit“, sagt Stadler. Die Gartensaison dauert von April bis November. Der geschätzte Pflege-Aufwand für die urbanen Hobbygärtner liegt bei unter einer Stunden pro Woche. Besonders an den „Pflanztagen“ werden die Hobbygärtner tatkräftig unterstützt, neben den aktuellen Info-Veranstaltungen gibt es ein Gartentelefon und regelmäßige Newsletter mit Tipps und Tricks von den MORGENTAU-Experten.

www.morgentaugaerten.at


 

 

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Michael Pech

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