20 Organisationen mit Schulterschluss gegen Extremismus in der Steiermark

Erfolgreicher Startschuss für die neue Extremismuspräventionsstelle „next – no to extremism“ mit Vertreterinnen und Vertretern von 20 Organisationen und Vereinen. Grabovac: „Bisherige Arbeit der Organisationen als beste Voraussetzung für zukünftiges gemeinsames Wirken gegen Extremismus.“

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GRAZ. Es war die erste Netzwerkveranstaltung der Extremismuspräventionsstelle „next – no to extremism“, die erst vor wenigen Wochen vom Land Steiermark und der Stadt Graz eingerichtet wurde: 20 steirische Organisationen und Vereine, die sich bereits in der Vergangenheit zu diesem Thema engagiert haben, trafen sich am Mittwoch (23.01.2019) zum erstmaligen gemeinsamen Wissenstransfer im „Museum für Geschichte“ in Graz. Mit dabei waren auch die politischen Initiatorinnen und Initiatoren. Und zwar die beiden steirischen Landesrätinnen Doris Kampus (Soziales und Integration) und Ursula Lackner (Bildung und Gesellschaft) sowie der Grazer Stadtrat Kurt Hohensinner (Soziales, Bildung, Integration).

„Die 20 Organisationen und Vereine haben schon jetzt eine hervorragende Arbeit in der Extremismusprävention geleistet. Die Bandbreite der Akti­vitäten reicht von der Kinder- und Jugendarbeit über Beratungsarbeit im Themenfeld Gewalt im Namen der Ehre bis hin zu Schulungen im Bereich Grund- und Menschenrechte sowie Demokratiebildung und auch Deradikalisierungen in Haftanstalten“, resümiert Daniela Grabovac, Leiterin der Extremismuspräventionsstelle Steiermark. 

„Die Netzwerkveranstaltung hat nun auch gezeigt, dass alle Vertreterinnen und Vertreter an einem Strang ziehen wollen, um Extremismus in der Steiermark mit vereintem Know-how und gezielten Maßnahmen ­entgegenzutreten.“ Das Bündeln dieser – bereits vorhandenen – Kräfte ist auch eines der ersten Ziele der Extremismuspräventionsstelle. Grabovac: „Extremismus sowie Hasskriminalität und Hassrede sind in allen Segmenten unserer Gesellschaft wiederzufinden. Effektiv dagegen wirken können wir nur, wenn wir gemeinsam auftreten. Die Netzwerkveranstaltung bildete dazu nun den erfolgreichen Auftakt.“

Der nächste Schritt erfolgt bereits im Mai bei einer Fachkonferenz, zu der auch nationale und internationale Expertinnen und Experten ihre Erfahrungen zur Extremismusprävention weitergeben. Grabovac: „Wir haben es hier mit einem weltweiten Phänomen zu tun. Die Verbindung internationaler, nationaler sowie regionaler Fachbei­träge bringt somit einen umfassenden Einblick in das Thema, von dem wir in der Steiermark profi­tieren können.”

Landesrätin Doris Kampus, Soziales und Integration: 
Prävention als wichtiges Instrument
„Extremismus ist Gift für eine friedliche Gesellschaft, er tritt aber immer öfter auf. Wir dürfen da nicht zusehen, sondern müssen handeln”, betont Soziallandesrätin Doris Kampus, unter anderem für Gewaltschutz zuständig. „Prävention ist ein wichtiges Instrument. Die Vernetzung in diesem Bereich, wie sie mit der Extremismuspräventionsstelle „next – no to extremism“ geschieht, begrüße ich sehr.” In der Steiermark gibt es, wie die Extremismus-Landkarte zeigt, erfreulich viele Institutionen und Angebote, um gegen Extremismus wirksam vorgehen zu können, so die Landesrätin.

Landesrätin Ursula Lackner, Bildung und Gesellschaft:
Ursprung liegt oft in der Angst vor Veränderungen
„Der zunehmenden Extremismus und die wachsende antidemokratischen Strömungen haben ihren Ursprung oft in der Angst vor Veränderungen. Diese Verunsicherung machen sich radikale Gruppierungen zunutze. Es braucht daher ein starkes Netzwerk, um Menschen Halt, Selbstwertgefühl und einen Sinn in ihrem Leben zu geben. Es gilt, mit präventiver Arbeit extremistischen Tendenzen die Stirn zu bieten. “next – no to extremism” geht diesen Weg, indem das Wissen, die Methoden und Erfahrungen aller ­relevanter Organisationen gebündelt und in konkrete Maßnahmen gegossen wird.”

Stadtrat Kurt Hohensinner, Soziales, Bildung und Integration:
Extremismus ist ein brandaktuelles Thema
„Extremismus – egal ob politisch oder religiös – motiviert, ist leider ein brandaktuelles Thema. Es braucht eine klare Haltung und ein entschiedenes Vorgehen. Extremismus darf nicht wie eine heiße Kartoffel weitergereicht werden. Nur wenn wir hinschauen, können wir diesen Tendenzen Einhalt gebieten.
Wir haben hier zwei Stoßrichtungen wie wir vorgehen:
  Dort, wo Extremismus bereits manifestiert ist und gelebt wird, müssen die Bundesbehörden mit all ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln tätig werden. • Zum anderen muss dem Extremismus der Nährboden entzogen werden. Dies muss mit den verschiedensten Angeboten, die uns zur Verfügung stehen, vor allem für junge Menschen, passieren.
Um extremistische Tendenzen im Keim zu ersticken, haben wir „next – no to extremism“ gegründet – diese soll Behörden und Organisationen vernetzen und diesen unter Einbindung von Expertinnen und Experten mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Zur Extremismuspräventionsstelle Steiermark
Aufgabe der Extremismuspräventionsstelle Steiermark „next – no to extremism“ ist das Bündeln und das Vernetzen von bereits vorhandenen Projekten gegen Extremismus. Vorgestellt wurde die Stelle als gemeinsame Initiative des Landes Steiermark und der Stadt Graz im November 2018. Um effektive Maßnahmen zur Prävention von Extremismus in der Steiermark einschätzen und Empfehlungen aussprechen zu können, wird noch in diesem Jahr ein Gremium einberufen, das aus Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen und Tätigkeitsfeldern besteht – wie etwa Sicherheit, Strafvollzug, offene Jugend- und Sozialarbeit, Bildung, Religion, Community Work und Wissenschaft. Dieses Gremium wird in Folge die Empfehlungen und Maßnahmen zur Prävention von Extremismus in der Steiermark der Öffentlichkeit vorstellen. Strukturell und organisatorisch ist die Extremismuspräventionsstelle an die Antidiskriminierungsstelle Steiermark angegliedert.

Rückfragen:
Extremismuspräventionsstelle Steiermark
next – no to extremism
Andritzer Reichsstraße 38/ 1. Stock
8045 Graz
Tel: 0664 / 88658588
office@next.steiermark.at
www.next.steiermark.at


Teilnehmende Organisationen

Kurzporträts der teilnehmenden Organisationen. Hinweis: Die Beschreibungen der jeweiligen Tätigkeiten kommen von den Organisationen selbst.

Afro-Asiatisches Institut 

“EIN HAUS. DREI KONTINTENTE“

• Das Afro-Asiatische Institut Graz (AAI Graz) in der Leechgasse ist Kommunikations- und Begegnungszentrum für Menschen aus allen Kulturen und Ländern. Das AAI fungiert als Drehscheibe zu Menschen, Institutionen und Organisationen um Vorbehalte und Vorurteile mittels persönlichen Kontaktes auf Augenhöhe zu entkräften. 

• Der AAI Bildungs- und Kulturbetrieb greift immer wieder die Themen  Menschenrechte und globale Ungerechtigkeiten auf und vermittelt u.a.
 mittels ReferentInnenpools authentisches Wissen. Des Weiteren ist mit
“ComUnitySpirit – Religionen und Kulturen im Dialog” das AAI eine Schnittstelle des interreligiösen Dialoges.

• Ein wesentlicher Aufgabenbereich des AAI ist das Studienreferat, die individuelle Beratung und Betreuung von Studierenden und StipendiatInnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika. “


aktivpraeventiv

Plattform für Kriminalprävention Wissenstransfer und Vernetzung GmbH

aktivpraeventiv mit Günther Ebenschweiger als CEO ist im Rahmen der universellen, selektiven und indizierten Prävention aktiv, mit Präventions-Themen zu „Häuslicher Gewalt“, „Sexualisierter Gewalt“, ((Cyber-)Mobbing“ und „phänomenübergreifenden Extremismus“. 

Die drei Qualitätskriterien 

1.Wissen regelmäßig erneuern und aneignen

2.Die Lebenswelten der Zielgruppen kennen

3.Wissen und Praxis verknüpfen

entscheiden letztlich, ob die Zielgruppen in ihrer Lebenswelt (Kriminal-)Prävention wirksam und nachhaltig umsetzen und so effektiv Risikofaktoren mindern und Schutzfaktoren stärken!


ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

Die überparteiliche ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus ist eine Fachstelle für Gewaltprävention, Menschenrechtsbildung und Antidiskriminierungsarbeit. Die Zielsetzung besteht in der Leistung von Beratungs-, Bildungs-, Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit zu diesen ARGE-Themen. Zielgruppen unserer Arbeit sind Kinder und Jugendliche, aber auch erwachsene Personen, die mit Jugendlichen arbeiten (z.B. Eltern, LehrerInnen, J
ugendarbeiterInnen, LehrlingsausbildnerInnen, Jugendfunktionäre usw.). Unsere wesentlichen Werkzeuge und Methoden sind u.a. 

• Informations- und Beratungstätigkeit

• Auswahl an gut sortierten Lehr-, Lern- und Arbeitsmaterialien

• Workshops, Seminare und Bildungsreihen in unterschiedlichem Format

• Projektentwicklung, -begleitung und -umsetzung

• Verschränkung der realen Arbeit mit verschiedenen Social Media-Kanälen


Beratungsstelle Extremismus

Die Beratungsstelle Extremismus, angesiedelt bei bOJA – Bundesweites
Netzwerk Offene Jugendarbeit ist eine österreichweite Anlaufstelle zum Thema Extremismus (alle Formen von Extremismus politisch und/oder
religiös begründet). Sie ist Ansprechpartnerin, wenn Angehörige, Sozialarbeiter_innen, Lehrer_innen oder andere Personen sich Sorgen machen, dass sich jemand aus ihrem Umfeld einer extremistischen Gruppierung angeschlossen haben könnte.  Die Beratungsstelle hat eine kostenfreie Helpline und bietet persönliche Beratungsgespräche, fachliche Expertise und Fortbildungen an.


beteiligung.st

Begleitung, Beratung, Moderation, Fortbildung

Die Fachstelle für Kinder-, Jugend- und BürgerInnenbeteiligung ist ein
gemeinnütziger und überparteilicher Verein. beteiligung.st fördert und
unterstützt die Entwicklung von Beteiligungsmodellen für Kinder,
Jugendliche und erwachsene BürgerInnen.

Wir setzen uns für das Recht auf Mitbestimmung ein und entwickeln
gemeinsam passende Rahmenbedingungen für eine Kultur des Mitredens, Mitmachens und Mitbestimmens.

Beteiligungsprozesse werden von uns unter Einhaltung von Qualitätskriterien durchgeführt und laufend überprüft.

Politische Bildung: Beteiligung.st bietet projektspezifische Angebote an, wie Mitmischen im Landhaus, Mitmischen in Graz und Planspiel Demokratie-Bausteine.


MUT

Das Mobile Unterstützungsteam steht Pädagoginnen und Pädagogen als neutrale und unbürokratische Erstanlauf- und Beratungsstelle bei Anliegen, Fragen und Herausforderungen im Kontext von Heterogenität an deren Bildungseinrichtung zur Verfügung. MUT ist beispielsweise Informationsdrehscheibe, stellt DolmetscherInnen für Elterngespräche bereit oder
begleitet Pädagoginnen und Pädagogen durch die Einbindung von erfahrenen Fachleuten in Workshops oder Team- und Organisations­entwicklungsprozessen.


DERAD

Der Verein DERAD – Netzwerk sozialer Zusammenhalt ist seit 2016 vertrag­lich vom Justizministerium damit betraut, in österreichischen Haftanstalten Präventions- und Deradikalisierungsarbeit zu betreiben. DERAD ist auf verschiedene Formen des weltanschaulichen Extremismus spezialisiert, darunter v.a. religiös begründeter Extremismus, aber nicht ausschließlich. Die Mitarbeiter des Vereins kommen aus den Bereichen Pädagogik, Islamwissenschaft, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft und weiteren akademischen Feldern. Darüber hinaus hält DERAD zum Beispiel Präventionsworkshops für Jugendliche, Fortbildungsseminare für MultiplikatorInnen oder Schulungen für das Personal der Justizanstalten, für Justizwachebeamte und Präventionsbeamte der Polizei. DERAD ist zudem Mitglied beim Radicalisation Awareness Network (RAN) der Europäischen Kommission.


DIVAN 

Die Beratungsstelle DIVAN der Caritas Graz-Seckau bietet seit Jänner 2011 eine frauenspezifische Beratung und Betreuung für Mädchen und Frauen an, die aufgrund ihrer aktuellen Lebenssituation besonderen Belastungen ausgesetzt sind und Schutz brauchen.

Neben der konkreten Beratungsarbeit im Themenfeld der geschlechtsspezifischen Gewalt bzw. „Gewalt im Namen der Ehre“ ist uns die Prävention und Sensibilisierung der Öffentlichkeit seit vielen Jahren ein Anliegen bzw. Teil unseres Arbeitskonzeptes. Dazu bieten wir auch Workshops mit Fachkräften u.a. aus den Bereichen Bildung, Soziales und Gesundheit an.

Im Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen der österreichischen Bundesregierung wird die Beratungsstelle DIVAN bzw. das Projekt „Frau Gewalt Ehre“ als „spezialisierter Hilfsdienst“ aufgelistet.


ETC Graz

Bildung | Forschung | Beratung

• Offene Lehrveranstaltungen, Vorträge, Diskussionen, Seminare und Workshops, professionelle Aus- und Fortbildung, Sommerakademie, Unsere Menschenrechtsschule, Kampagnen wie GANZ RECHT! und Online-Materialien wie DAS BOOT IST VOLL

• Menschenrechtsstadt, Geschäftsstelle des Menschenrechtsbeirats, Menschenrechtsbericht der Stadt Graz, Jugendplattform, KENNE DEINE
RECHTE, ECCaR -European Coalition of Cities against Racism

• Forschung und rechtliche Analysen zu Grund- und Menschenrechten,
z.B. zum Prinzip der Nichtdiskriminierung, Berichte über Menschenrechte und deren Umsetzung, nationale Kontaktstelle der Europäischen
Grundrechteagentur/FRAU


GEMEINSAM.SICHER

Gemeinsam Sicher in Graz ist zum einen eine polizeiliche Strategie bei der mit Mitteln der Kommunikation und Mediation versucht wird Konfliktfeldern zu begegnen und nachhaltige Verhaltensänderungen bei den Menschen zu erwirken. Insbesondere kümmern wir uns um das in europäischen Städten zunehmende Angstphänomen und versuchen über Information, und Aufklärung der Bevölkerung die Kriminalitätsangst zu nehmen.

Direkte Zusammenarbeit mit Zielgruppen 

Tätigkeit geht über Polizei Arbeit hinaus: Projekte, Veranstaltungen -> gesellschaftlich noch tiefer verankert, als die Polizei dies tun kann.

Zurzeit sind wir mit unserem Konzept „Maßnahmen gegen Radikalisierung und Polarisierung“ beschäftigt. Wobei hier verstärkt in 4 Schwerpunktbereichen: Pflichtschulen, Krankenhäuser, Dienststellen des AMS, Sozialer Wohnbau: Es wird mit Mitteln der Information unter Einbeziehung der gefährdeten Gruppen gearbeitet.


Granatapfel Kulturvermittlung

Ist ein Zentrum für interreligiöse Kompetenz und interkulturelle
Kommunikation.

Granatapfel Kulturvermittlung bietet Workshops, Vorträge, Seminare zu folgenden 3 Themenschwerpunkten an:

1. interreligiöses Lernen und interkultureller Dialog

2. Judentum

3. Shoah Education

Unsere Angebote sind ein Beitrag

• zur politischen Bildung

• zur Förderung des Menschenrechtsbewusstseins

• zur Stärkung des Demokratiebewusstseins

• zum Erwerb von Wissen über politische Strukturen und Prozesse;

• zu einem kritischem politisch/gesellschaftlichen Bewusstsein;

• zur Entwicklung von Zivilcourage und

• zur Ermutigung zu einem Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus,

Islamophobie und anderen Formen von Diskriminierung.


Institut für Kinder- und Jugendphilosophie

Das Institut für Kinder- und Jugendphilosophie existiert seit 1985, nach wie vor ist das Institut in Graz die einzige Einrichtung im deutschsprachigen Raum, die sich auf theoretischer und praktischer Ebene mit dem Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen auseinandersetzt.

Arbeitsschwerpunkt sind wissenschaftliche Forschung, Bildung und Weiterbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Beratung pädagogischer Einrichtungen, Projektorganisation und Durchführung, insbesondere EU-Projekte, sowie die Entwicklung von Arbeits- und Unterrichtsmaterialien.


InterACT – Werkstatt für Theater und Soziokultur

Inter*ACT *ist eine professionelle Theater- und Kulturinitiative, die interaktives Theater für eine Kultur des Dialogs und des Zusammenlebens, für Empowerment und Partizipation nutzbar macht.


ISOP

Schulsozialarbeit ist ein dauerhaft an einer Schule integriertes niederschwelliges Unterstützungsangebot mit dem Ziel, die Lebens-, Bildungs- und Entwicklungsbedingungen und -chancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Dafür kooperiert sie mit Lehrkräften, Erziehungsberechtigten sowie weiteren sozialen und bildungsbezogenen Einrichtungen und fungiert als Schnittstelle zu den außerschulischen Lebenswelten.

Durch Methoden der Sozialen setzt sie Angebote im primär-, sekundär- und tertiärpräventiven Bereich.

Schwerpunkte des Projekts

• Beratungen und Workshops

• Prävention und Intervention

• Beitrag zur Sicherung des Schulerfolgs

• Chancengleichheit

• Workshops zu Persönlichkeitsentwicklung in Volksschulen


LOGO Jugendmanagement 

Ist die Fachstelle des Landes Steiermark für Jugendinformation und
Jugendkommunikation. 

Wir unterstützen Jugendliche dabei Informationskompetenz zu erlangen und sich zu aktiven Bürgern und Bürgerinnen zu entwickeln. Dazu bedienen wir uns unterschiedlicher Methoden und Ansätze. Unsere Angebote sind aktuell, relevant, kostenfrei und anonym. Wir sind Teil eines österreich- als auch europaweiten Netzwerkes der Jugendinformation.


MAFALDA

Verein zur Förderung und Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen. 

MAFALDA verschreibt sich seit 30 Jahren der feministischen Mädchenarbeit. Ziel ist die ganzheitliche Beratung und Begleitung von Mädchen und jungen Frauen mit Blick auf deren vielfältige Lebensentwürfe. Welche Wünsche haben junge Frauen für ihr Leben? Welche Möglichkeiten haben sie, ihre Visionen umzusetzen? Mit diesen Fragen und Herausforderungen beschäftigt sich der Verein MAFALDA in all seinen Angeboten und Projekten rund um Bildung und Berufswahl, Freizeit, Gesundheit, Körper und Sexualität uvm.


Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark 

…arbeitet in vier Fachteams:

• Männerberatung Steiermark inklusive Extremismusberatung Steiermark

• Fachstelle für Gewaltarbeit 

• Fachstelle für Burschenarbeit inklusive Projekt Heroes

• Institut für Männer- und Geschlechterthemen

Extremismusprävention wird in allen 4 Fachbereichen betrieben.

Die Männerberatung und die Fachstelle für Gewaltarbeit erreichen jährlich in rund 6000 Kontakten an die 1500 Personen aus der ges. Steiermark.
Manche davon davon gefährdet, gewalttätig zu werden oder sich zu
radikalisieren.

HEROES® gegen Unterdrückung im Namen der „Ehre“.

HEROES® arbeitet präventiv mit jungen Männern aus sogenannten Ehrenkulturen, die sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Frauen und Männern in der Steiermark einsetzen. Ziel ist ein partnerschaftliches und gewaltfreies Geschlechter- und Generationenverhältnis auf Basis der
Menschenrechte.


NEUSTART 

Ist eine Organisation die in der Sozialarbeit im Zusammenhang der Kriminalitätsbekämpfung und Milderung von Kriminalitätsfolgen tätig ist. Wir arbeiten in  der  Resozialisierungshilfe für Straffällige, Unterstützung von Opfern und Prävention in unseren Bereichen Bewährungshilfe, Konfliktregelung- Tatausgleich, Vermittlung gemeinnütziger Leistungen, elektronisch überwachter Hausarrest,  Sozialnetzkonferenz, Haftentlassenenhilfe und Prozessbegleitung für Opfer von Straftaten.

Im Zusammenhang von Extremismusprävention sind wir insbesondere im Projekt “Dialog statt Hass” und in der Arbeit mit Angeklagten/ Verurteilen nach §278 StGB (Terroristische Vereinigung) besonders aktiv. Wir haben in der Steiermark rund 80 haupamtliche und 170 ehrenamtliche MitarbeiterInnen und betreuen  jährlich über 4000 KlientInnen.


Steirischer Dachverband der Offenen  Jugendarbeit  

Der  Steirische  Dachverband  der  Offenen  Jugendarbeit  ist  ein gemeinnütziger,  überparteilicher  und  überkonfessioneller  Verein  und ist Fachstelle, Servicestelle und Koordinationsstelle der Offenen Jugendarbeit in der Steiermark. Er ist fachkundiger Partner für aktuelle Themen der Offenen Jugendarbeit und bietet Orientierung und Unterstützung im Handlungsfeld und wird vom Land Steiermark gefördert. Wir beraten, begleiten und unterstützen bei der Gründung neuer Jugendzentren, Jugendtreffs, Jugendräume und anderer Angebote der Offenen Jugendarbeit.


TeamFreiheit

Das TeamFreiheit setzt sich seit 2010 dafür ein, Freiheit und Frieden in unserer Gesellschaft zu stärken, zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren. Der Tätigkeitsschwerpunkt besteht darin, im Rahmen von Vorträgen und Workshops die  grundlegenden Europäischen Werte an Jugendliche und Erwachsene zu vermitteln:

• Humanistisches Denken

• Rationalität

• Säkularität

• Rechtsstaatlichkeit

• Demokratie

• Menschenrechte

Bildungsinitiative „Frieden ist…“ umfasst Wertevermittlung direkt an Schulen. Den Jugendlichen werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie sich in der Gesellschaft für Freiheit und Demokratie einsetzen können. Außerdem soll bei den Schülern ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass genau sie die Pfeiler unserer freien, humanistischen Gesellschaft von morgen sind.


ZEBRA 

ZEBRA – Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum besteht
bereits seit über 30 Jahren und verfügt über spezielle Expertise zu den Themen Migration und Flucht. ZEBRA verfolgt durch das vielfältige Angebot im psycho-sozialen Bereich, wie bspw. Psychotherapie, psycho-soziale Beratung, Organisationsberatung und Prozessbegleitung, die Durchsetzung der Menschenrechte. Die interdisziplinäre Arbeit setzt auf verschiedenen Ebenen an und fördert damit die Herstellung von Chancengleichheit und nachhaltige 

Downloads für Presse

  • jpg Landesrätin Ursula Lackner
    Credit: "next - no to extremism"/Philipp Lihotzky
    Dateigröße: 3 MB Downloads: 42
  • jpg Gruppenbild - "next - no to extremism"
    Erstes Netzwerktreffen der Extremismuspräventionsstelle Steiermark - Credit: "next - no to extremism"/Philipp Lihotzky
    Dateigröße: 4 MB Downloads: 41
  • jpg Daniela Grabovac
    Daniela Grabovac, Leiterin der Extremismuspräventionsstelle Steiermark - Credit: "next - no to extremism"/Philipp Lihotzky
    Dateigröße: 3 MB Downloads: 42
  • jpg Stadtrat Kurt Hohensinner
    Credit: "next - no to extremism"/Philipp Lihotzky
    Dateigröße: 3 MB Downloads: 43
  • jpg Landesrätin Doris Kampus
    Credit: "next - no to extremism"/Philipp Lihotzky
    Dateigröße: 2 MB Downloads: 43
  • jpg Saal Publikum
    20 Organisationen kamen zum ersten Netzwerktreffen der Extremismuspräventionsstelle Steiermark - Credit: "next - no to extremism"/Philipp Lihotzky
    Dateigröße: 3 MB Downloads: 43
  • jpg Kampus, Lackner, Hohensinner
    Landesrätin Doris Kampus im Gespräch mit Moderator Gregor Withalm, Ursula Lackner, Kurt Hohensinner - Credit: "next - no to extremism"/Philipp Lihotzky
    Dateigröße: 3 MB Downloads: 39
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Michael Pech

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